Kinderhilfe Osteuropa e.V.
Die Gründung des Vereins im Jahre 1992 war Ausdruck der Tatsache, dass nicht zuletzt auf dem Hintergrund der Projekte in Moskau ( Kinderkrankenhaus, Schulpartnerschaft, Schüleraustausch, Kinderheim ) der Verein über die Schulgemeinde hinauswuchs und einen angemessenen rechtlichen Rahmen für seine künftigen Aktivitäten schaffen musste. Die Hilfsgütertransporte nach Moskau wurden trotz nachlassender Spendefreudigkeit in der Bevölkerung gegenüber Russland durch die Einsatzbereitschaft der Schüler des Herder Gymnasiums, ihrer Verwandten, vieler Kirchengemeinden und privater Spender zweimal jährlich durchgeführt. Darüber hinaus half die Kinderhilfe in weiteren Krisenregionen:
Beteiligung an der „Aktion Schuhkarton“ der „Flüchtlingshilfe Direkt e.V. Köln“, die am 14.03.1996 einen Hilfstransport für bosnische Flüchtlinge in Slowenien durchführte.
Unvergessen ist der von den Vorstandsmitgliedern Flamming und Kloos sowie deren Kindern Hauke und Sarah wenige Tage vor Weihnachten 1997 „in wilder Fahrt“ und bei üblem Winterwetter durchgeführte Transport mit 1200 Weihnachtspäckchen nach Opava im Nordosten der Tschechischen Republik. Hier war durch die Oderflut vielfältige Hilfe notwendig geworden.
Das Jahr 1999 brachte die Beendigung der zehn Jahre dauernden Hilfstätigkeit in Russland bzw. in Moskau. In der Begründung des Vorstandes gegenüber den Mitgliedern heißt es: „ die sachgerechte Verwendung Ihrer Spenden kann von uns daher auch nicht mehr kontrolliert werden“, und „ wir unterstützen allerdings grundsätzlich keine Projekte, die sich unserer Kontrolle entziehen.“
Die Kinderhilfe Osteuropa beginnt mit der Realisierung eines Projektes in Timisoara / Rumänien, das mittlerweile lebendig und stabil und in der Gegenwart in seiner Notwendigkeit aktueller denn je ist: Das Straßenkinder-Projekt. Erstkontakt 1998 mit der Societatea Caritativa „Hilfe für Kinder“ in Timisoara / Rumänien. Gründer und Leiter: Herr und Frau Gollnick.
Einsatz von Schülerinnen und Schülern des Johann Gottfried Herder Gymnasiums Köln-Buchheim in Timisoara in den Jahren 1999 und 2000:
- Anlegen eines Nutzgartens für ein Mutter-Kind-Heim.
- Renovierung eines Heimes für behinderte Kinder.
- Renovierungsarbeiten im Internat Mussorgski für Lernbehinderte.
Erster Hilfstransport nach Timisoara im Juni 1998: Kleidung und Schuhe, Hygieneartikel, Gebrauchsgegenstände, Schulsachen, Medizintechnik, Prothetikgerät. Alles war gespendet von Firmen, von Schülerinnen und Schülern des Herder Gymnasiums und deren Eltern sowie auf regionalen Flohmärkten von Vorstandsmitgliedern erworben.
Weitere Transporte erfolgen in den Jahren 1999 und 2000.
Beginn des Programms der Reintegration von Straßenkindern in ihre Familien durch die Kinderhilfe Osteuropa e.V. im Januar 2001.
Die Leitung des Projekts übernahm die Diplompsychologin Dana St.


